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Auszeichnung beim Konzert in Heilsbronn

Preis der Deutschen Schallplattenkritik für Hans-Christoph Rademann

Am Dienstag, den 1. August 2017, ist die Bachwoche der Rahmen für eine besondere Auszeichnung: Beim Konzert "Opus Ultimum" im Münster Heilsbronn (11.00 Uhr) erhält der Dirigent Hans-Christoph Rademann den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Gewürdigt wird die Einspielung von Heinrich Schütz' Johannes-Passion mit dem Dresdner Kammerchor.

Überreicht wird der Preis vor Ort im Münster von Dr. Eleonore Büning, 1. Vorsitzende des Vereins Preis der deutschen Schallplattenkritik e. V.
 

Die Begründung der Jury:

Auf dem Weg zu einer Gesamteinspielung des Vokalwerks von Heinrich Schütz mit dem Dresdner Kammerchor, die er 2017 abschließen will, ist Hans-Christoph Rademann inzwischen bei CD Nummer 14 angekommen. Auch seine Einspielung der schlichten A-Cappella-Johannespassion, die hier von zwei Erstaufnahmen ergänzt wird, lebt von einem feinen musikalischen Geben und Nehmen zwischen den exzellenten Solisten und einem Chor, dessen gut homogenisiertes, vom Sprachgestus getragenes Singen als stilbildend gelten kann. Aus fein ausgestalteten Details heraus entsteht eine Klangwelt, die auch ohne aufgesetzten pathetisch-nachromantischen Zierrat eine starke Wirkung hat. Die Auszeichnung der Johannespassion mit dem Jahrespreis 2016 der Deutschen Schallplattenkritik würdigt zugleich Rademanns Schütz-Gesamteinspielung mit seinem Dresdner Kammerchor: eine Edition, die Maßstäbe setzt.

 

Hans-Christoph Rademann

Heinrich Schütz: Johannespassion SWV 481 (Carus Schütz-Edition Vol.13)

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