Aus Bachs Notenschrank

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Mi 02.08. 20:00h St. Gumbertus
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Aus Bachs Notenschrank


JOHANN SEBASTIAN BACH
Fugen und Contrapuncte aus »Die Kunst der Fuge« BWV 1080

Motetten aus dem Repertoire der Thomaner
von Sethus Calvisius, Orlando di Lasso, Johann
Hermann Schein u.a.

Schumann-Quartett

amarcord

 

Liveübertragung auf BR Klassik

ABODiese Veranstaltung ist Teil des Abonnements, kann aber auch als EInzelveranstaltung gebucht werden.

19.00 Uhr | KUNSTHAUS REITBAHN

Einführung ins Konzert mit Dr. Andreas Bomba

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„Das Letzte, was Bach auszusagen hatte, beeindruckte uns alle zutiefst. Raum und Zeit versanken, Künstler und Zuhörerschaft bildeten eine durch unsichtbare
Bande gefügte Gemeinde...“ So schwärmt ein Bericht von der Aufführung der »Kunst der Fuge« während der ersten Bachwoche 1947 in Pommersfelden, an Bachs Todestag, dem 28. Juli. Inzwischen wissen wir mehr über diese rätselhafte Sammlung, auch, dass dieses Fugen-Kompendium nicht Bachs letzte Komposition war. Jedoch: die spirituelle Atmosphäre des Unvollendeten, Fragmentarischen, Nichterklärbaren bleibt.


1947 erklang eine Bearbeitung des damaligen Bachwoche-Impresario Carl Weymar für Streichquartett. Es ist eine der möglichen Formen, das Werk aufzuführen – so wie an diesem Abend, wenn das junge und vielfach preisgekrönte Schumann-Quartett ausgewählte Kontrapunkte spielen wird.

Bach war ein durchaus moderner Komponist. Seine Kunst wurzelte jedoch sehr tief in der Tradition. Die ältere Musik interessierte ihn in ähnlichem Maße wie uns heute die Barockmusik fasziniert. Die Gottesdienste, die Bach musikalisch zu gestalten hatte, begannen stets mit einer (trotz Reformation!) lateinischen Motette aus einer »Florilegium Portense« genannten Sammlung, die um 1600 entstanden war. Alte, zeitlose Musik, gesammelt zum liturgischen Gebrauch und als Vermächtnis einer überkommenen Ästhetik; Musik aus dem Notenschrank der Thomaner, gewissermaßen. Einige dieser schönen, erhabenen Motetten werden von »amarcord« gesungen, einem Ensemble ehemaliger Thomaner.

Mitwirkende

Mitwirkende

  • Schumann Quartett

    Seit fünf Jahren spielen die drei im Rheinland großgewordenen Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. 2012 ist die in Tallinn geborene und in Karlsruhe aufgewachsene Liisa Randalu als Bratschistin dazu gekommen. Immer wieder bemerken Außenstehende, wie stark die Bindung zwischen ihnen ist. Die Vier genießen die nonverbale Kommunikation, „ein...
  • amarcord

    Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind die besonderen Markenzeichen von amarcord. Das äußerst facettenreiche und breitgefächerte Repertoire umfasst Gesänge des Mittelalters, Madrigale und Messen der Renaissance, Kompositionen und Werkzyklen der europäischen...
Veranstaltungsort

Veranstaltungsort

  • St. Gumbertus

    St. Gumbertus, die ehemalige Stiftskirche mit gotischen Anbauten und ihren drei Türmen, gilt als Wahrzeichen der Stadt Ansbach. Die westliche Drei-Turm-Fassade erhielt Ende des 15. Jhds. ihre achteckigen Flankentürme. Der mittlere Turm wurde 1594 von Gideon Bacher erbaut. Von dem spätgotischen Bau ist noch der 1501 - 1523 erbaute Chor erhalten. Der...