Schumann Quartett

Schumann Quartett (Foto: Kaupo Kikkas)
Schumann Quartett

Seit fünf Jahren spielen die drei im Rheinland großgewordenen Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. 2012 ist die in Tallinn geborene und in Karlsruhe aufgewachsene Liisa Randalu als Bratschistin dazu gekommen. Immer wieder bemerken Außenstehende, wie stark die Bindung zwischen ihnen ist. Die Vier genießen die nonverbale Kommunikation, „ein Blick, und ich weiß, wie er/sie die Musik in dem Moment spielen möchte". Unterschiedliche Persönlichkeiten treten deutlicher hervor, gleichzeitig entsteht in jedem musikalischen Werk ein gemeinsamer Raum, findet eine geistige Metamorphose statt.

 

Vielleicht sind diese Offenheit, die Neugierde, die entscheidenden Einflüsse von Lehrern wie Eberhard Feltz oder Partnern wie Menahem Pressler. Veröffentlichungen, das Studium beim Alban Berg Quartett, die langjährige Residenz beim Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf, der Gewinn des renommierten Concours de Bordeaux. Preise, Lehrer, musikalische Partner – gerne werden Stufen konstruiert um herzuleiten, warum viele das Schumann Quartett heute zu den besten überhaupt zählen.

 

Die Vier fassen solche Daten eher als Begegnungen auf, als Bestätigung für ihren Weg. Sie empfinden die musikalische Entwicklung der letzten zwei Jahre als Quantensprung. „Wir haben Lust darauf, es bis zum Äußersten zu treiben, zu probieren, wie die Spannung und unsere gemeinsame Spontaneität trägt", sagt Ken Schumann, der mittlere der drei Schumann Brüder. Versuche, ihnen einen Klang, eine Position, eine Spielweise zuzuordnen, hebeln sie charmant aus, lassen allein die Konzerte für sich sprechen. Und Kritiker geben ihnen recht: „Feuer und Energie. Das Schumann Quartett spielt umwerfend gut [...] zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte, […] blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft“ (Harald Eggebrecht in der SZ).

Konzerte mit dem Schumann Quartett

Konzerte mit dem Schumann Quartett

Mi 02.08. 20:00h St. Gumbertus
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Aus Bachs Notenschrank


JOHANN SEBASTIAN BACH
Fugen und Contrapuncte aus »Die Kunst der Fuge« BWV 1080

Motetten aus dem Repertoire der Thomaner
von Sethus Calvisius, Orlando di Lasso, Johann
Hermann Schein u.a.

Schumann-Quartett

amarcord

 

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