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N°26

SONATEN 1


Do 01.08. 19:30
ABO Information

St. Gumbertus

Johann Sebastian Bach
Sonate Nr. 2 A-Dur für Violine und obligates Cembalo BWV 1015
Sonate für Violine und Basso Continuo G-Dur BWV 1021
Sonate Nr. 3 E-Dur für Violine und Basso Continuo BWV 1016


HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER (1644-1704)
Sonate Nr. 5 in e-Moll für Violine und Basso Continuo
Aus den „Mysterien-Sonaten" („Rosenkranzsonaten"), Sonate XIII

JOHANN PAUL VON WESTHOFF (1656-1705)
Sonate für Violine und Basso Continuo Nr. 4 d-Moll
Sonate für Violine und Basso Continuo Nr. 3 d-Moll
Sonate für Violine und Basso Continuo Nr. 2 a-Moll

(veränderte Reihenfolge der Werke im Konzert)
 

Isabelle Faust Violine
Kristian Bezuidenhout Cembalo
Kristin von der Goltz Violoncello
Elizabeth Kenny Laute

 

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Kategorien:
A 85.00 €/Ticket
B 70.00 €/Ticket
C 32.00 €/Ticket
D 12.00 €/Ticket
  • Konzerteinführung mit Dr. Andreas Bomba um 18.30 Uhr im Kunsthaus Reitbahn 3
  • Konzertaufnahme durch Deutschlandfunk Kultur

Details

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Nach ihrem berührenden Soloabend 2017 kehrt Isabelle Faust mit einem speziellen Sonaten-Pro­gramm nach Ansbach zurück. Johann Paul von Westhoff, bis vor wenigen Jahren völlig unbekannt, gilt mittlerweile als derjenige, der Bach zur Komposition von Stücken für Violine solo inspiriert haben könnte. Er spielte seit 1674 Geige in der Dresdner Hofkapelle und unterrichtete die sächsischen Prinzen in diversen Fremdsprachen. 1699 wechselte er als Sekretär, Musiker und Lehrer an den Hof nach Weimar. Hier muss ihn der junge Johann Sebastian Bach kennengelernt haben, als er zwischen November 1702 und August 1703 als Kammermusikus und „Laquai“ auf der Gehaltsliste der Fürsten stand.

Heinrich Ignaz Franz Biber ist so etwas wie das katholische Gegenstück zu Westhoff. Der gebürtige Böhme gehört ebenfalls zu den führenden Geigern seiner Zeit. Der berühmte Geigenbauer Jacobus Stainer pries ihn als „der vortreffliche Virtuos Herr Biber“. Von 1670 bis zu seinem Tod spielte Biber in der erzbischöflichen Hofkapelle zu Salzburg; ab 1684 stand er ihr als Kapellmeister vor – einhundert Jahr vor Vater und Sohn Mozart also.

Zu seinen berühmtesten Kompositionen zählt die prachtvolle, 52-stimmige »Missa Salisbur­gensis«, zu seinen introvertiertesten der 16-teilige Zyklus sogenannter »Mysterien-Sonaten«. Für besondere Effekte schreibt Biber das Spiel auf anders als gewöhnlich gestimmten Saiten („Scordatura“) vor. Die einzelnen Sonaten beziehen sich auf Ge­sätze des Rosenkranzes, sind also so etwas wie geistliche Meditationsmusik. Weshalb dieses Konzert auch in der Kirche gespielt wird.

Mit dem Cembalisten Kristian Bezuidenhout, einem der neuen künstlerischen Leiter des Freiburger Barockorchesters, war Isabelle Faust schon 2013 bei der Bachwoche zu Gast. Neu im Quartett sind Kristin von der Goltz, Professorin an der Musikhochschule Frankfurt (und Schülerin des bei älteren Bachwöchnern wohlbekannten Cellisten Christoph Henkel!), und die renommierte Londoner Lautenistin Elizabeth Kenny.

Mitwirkende

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Isabelle Faust

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Kristian Bezuidenhout

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Kristin von der Goltz

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Elizabeth Kenny

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Veranstaltungsort

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St. Gumbertus

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