Weitere Themen
keyboard_arrow_leftzurück zur Übersicht
N°17

VON SCHÜTZ ZU BACH (Wh.)


Di 30.07. 15:30
Information

Münster Heilsbronn

HEINRICH SCHÜTZ (1585-1672)
Motetten aus der Geistlichen Chormusik von 1648

JOHANN HERMANN SCHEIN (1586-1630)
Motetten aus Israelis Brünnlein

JOHANN SEBASTIAN BACH
Motette BWV 228 »Fürchte dich nicht« 
Motette BWV 229 »Komm, Jesu, komm« 
Motette BWV 225 »Singet dem Herrn ein neues Lied«
 

Dresdner Kammerchor
Dresdner Barockorchester
Hans-Christoph Rademann
Musikalische Leitung

Ulrike Koch Orgel
 

Tickets
Bestellung über Saalplan

Wählen Sie Ihre Plätze direkt im Saalplan
Lassen Sie sich die Tickets per Post zusenden

Die Buchung erfolgt über unseren Partner
"Reservix", es gelten dessen Geschäftsbedingungen

Kategorien:
A 70.00 €/Ticket
B 55.00 €/Ticket
D 12.00 €/Ticket

Details

weniger anzeigenmehr anzeigen

Seit einigen Bachwochen schon widmen sich Hans-Christoph Rademann und seine Dresdner Musiker dem Werk von Heinrich Schütz. Das Münster Heilsbronn ist zum Schütz-Zentrum der Bachwoche geworden. Wir erinnern uns an den Raumklang der Musikalischen Exequien, die Pracht der Psalmen Davids und Sinfoniae Sacrae, das altersweise Opus Ultimum, Schütz’ Vermächtnis. Manche Bach-Freunde begegneten vielleicht zum ersten Mal dieser epochalen Musik, von der Bach unendlich viel gelernt hat. Vor allem den Ausdruck von Worten in Musik, in tönenden Glauben. Nicht umsonst wird Heinrich Schütz „Vater der deutschen Musik“ genannt.

Ein großer Zyklus fehlt noch in dieser kleinen Werkschau: die Geistliche Chormusik von 1648. Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges schöpfte Schütz wieder ein wenig Hoffnung. Hatte er zuvor die Zerstörung allenthalben beklagt, den seelischen Ruin von Menschen, den materiellen Verfall von Kirchen und Schulen, ließ er nun diese Sammlung von fünf- bis siebenstimmigen Motetten drucken und widmete sie dem Leipziger Thomanerchor. Hier wusste der Dresdner Hofkapellmeister die Kirchenmusik, ihre Tradition und ihre Entwicklung in besten Händen.

Zu diesem Ruf hatte nicht zuletzt der aus dem Erzgebirge stammende Thomaskantor Johann Hermann Schein beigetragen. Im Amt bis 1630 komponierte er herrliche geistliche Madrigale auf alttestamentarische Texte, schöpfte gleichsam aus Israelis Brünnlein. Einhundert Jahre später sollte mit Johann Sebastian Bach dann derjenige amtieren, der den überzeitlichen Ruhm dieser Institution begründete. Die wenigen Motetten, Kompositionen für besondere Gelegenheiten, gehören zum Kostbarsten, was Bach je aus der Feder floss. Virtuose Sätze für Doppelchor, große Choralbearbeitungen und kunstvolle Reflexionen über geistliche Dichtung prägen diese einzigartige Musik.

 

Mitwirkende

weniger anzeigenmehr anzeigen

Dresdner Kammerchor

mehr

Dresdner Barockorchester

mehr

Hans-Christoph Rademann

mehr

Veranstaltungsort

weniger anzeigenmehr anzeigen

Münster Heilsbronn

mehr

keyboard_arrow_up